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Krauschwitz


 

Der Ortsteil Krauschwitz


Sehenswertes

Der Ort befindet sich im Scheitelpunkt des Muskauer Faltenbogens, der von einem Gletscher der Elstereiszeit ( vor 340.000 Jahren ) gebildet wurde. Auf Grund seiner damit verbundenen Oberfächengestalt besitzt der Ort einen typischen Streusiedlungscharakter. Der Waldreichtum und die Ausbeutung von Raseneisenerzlagerstätten und die damit verbundene Eisengewinnung prägte besonders die Entwicklung im Mittelalter. Noch heute sind mittelständische Unternehmen des Eisengießereiwesens und Maschinenbaus und des Tischlerhandwerks ansässig. Durch Krauschwitz fließt die Legknitza, das Wiesenflüsschen. Vor dem II. Weltkrieg waren hier mehrere Wehre und Sägewerke in Betrieb, z.B. die Obermühle zu Keula.

Krauschwitz ist heute der Verwaltungssitz der Einheitsgemeinde. Hier gibt es als gemeindliche Einrichtungen die Oberschule „Geschwister Scholl “ und das Ganzjahresbad „Erlebniswelt Krauschwitz “. In der Nähe des Bades befinden sich das „Helmut Just “ Stadion (seit 1953), eine Motorcrossstrecke und eine Kleinsternwarte. Die im Ort befindliche evangelische Kirche wurde 1928 eingeweiht. In ihr kann man einen lebensgroßen Christus-Korpus und eine Orgel der Orgelbauanstalt Schuster/Zittau bewundern. Im ganzen Ort kann man gut erhaltene Villen, die um 1900 errichtet wurden, so z.B. die Rohrmann’sche Villa und Schrotholzhäuser bestaunen.


Historisches

Seit 1938 besteht die Gemeinde Krauschwitz per Beschluß des Regierungspräsidenten aus den damaligen Orten Krauschwitz und Keula. Als Ersterwähnung des damals noch eigenständigen Ortes Keula wurde das Jahr 1380 in einer Ratsrechnung der Stadt Görlitz gefunden. Erstmalig findet man in den Bautzener Ratsakten über Krauschwitz ( sorbisch Kruswica – Birnendorf ) 1400 eine Erwähnung. Aus dem 15. und 16. Jahrhundert existieren Schriften und Karten mit der Obermühle und einem Eisenhammer. Von 1811 bis 1845 unterlag die Region der Erbuntertänigkeit des Standesherren Fürst Pückler. Ab 1845 ist Graf Arnim Muskauer Standesherr. 1895 wird die mit 600 mm Spurweite Gräflich Arnimsche Kleinbahn in Betrieb genommen, die sich bis 136 km Gleise ausbreitete. Heute begleitet eine Strecke dieser historischen Waldeisenbahn, die durch die Waldeisenbahn Muskau GmbH betrieben wird, die Bundesstraße B156.

Im Jahre 1771 begann in Krauschwitz der erste Schulunterricht. Die derzeitige Mittelschule wurde 1958 eingeweiht und ab 2005 rekonstruiert. Ein großes Freischwimmbad wurde 1972 eröffnet, an dessen Stelle sich seit dem Jahr 2000 das Ganzjahresbad „Erlebniswelt Krauschwitz“ befindet.

Bilder der Gemeinde Krauschwitz: (für große Ansicht anklicken)
Rohrmann'sche Villa
Schrotholzhaus
Kirche
Erlebniswelt
       
     
Obermühle Krauschwitz